Glossar

Alt-Text: die Beschreibung eines Bildes

Wird von Screenreadern vorgelesen, hilft Suchmaschinen und rettet die Seite, wenn ein Bild nicht lädt.

Der Alt-Text ist eine kurze Textbeschreibung, die zu einem Bild im Quelltext hinterlegt wird. Er wird vorgelesen, wenn jemand die Seite mit einem Screenreader nutzt, und erscheint, falls das Bild nicht geladen werden kann.

Drei Aufgaben auf einmal

Erstens Barrierefreiheit: Menschen, die eine Seite vorlesen lassen, erfahren nur über diesen Text, was auf einem Bild zu sehen ist. Ohne ihn heißt es schlicht Grafik.

Zweitens Technik: Lädt ein Bild nicht, erscheint der Text an seiner Stelle. Drittens Suche: Suchmaschinen können Bilder nicht sehen und sind auf die Beschreibung angewiesen, sowohl für die Bildersuche als auch für das Verständnis der Seite.

Wie ein guter Text aussieht

Er beschreibt, was zu sehen ist, kurz und ohne Umschweife. Nicht Bild von, nicht Foto zeigt, sondern direkt der Inhalt. Ein Satzteil reicht meistens, mehr als etwa 125 Zeichen liest kaum ein Screenreader am Stück vor.

Der Zusammenhang zählt. Dasselbe Foto einer Fassade kann auf der Startseite unser Gebäude in Meckenheim heißen und in einem Beitrag über Beschriftung Fassadenbeschriftung mit neongrünem Schriftzug. Beschrieben wird, was in diesem Zusammenhang wichtig ist.

Rein dekorative Bilder

Nicht jedes Bild braucht eine Beschreibung. Ein Trennstrich, ein Muster im Hintergrund oder eine geschmückte Ecke tragen keine Information. Solche Elemente gehören entweder als Hintergrundgrafik ins Stylesheet oder bekommen eine leere Beschreibung, damit Screenreader sie überspringen.

Was man nicht tun sollte: die Beschreibung einfach weglassen. Dann liest ein Screenreader im Zweifel den Dateinamen vor, und der lautet oft irgendetwas mit Zahlenfolge.

Ein Beispiel

Schlecht: Webdesign Meckenheim SEO Agentur Werbeagentur Meckenheim. Das ist keine Beschreibung, sondern eine Aufzählung von Suchbegriffen. Für einen blinden Menschen ist es wertlos und für Suchmaschinen erkennbar als Übertreibung.

Gut: Neongrüne Dose auf einem Betonsockel vor einem großen grünen Asterisk. Das beschreibt tatsächlich, was zu sehen ist. Wer den Begriff Webdesign unterbringen will, tut das im Fließtext, wo er hingehört.

Auch der Dateiname zählt

Ein Bild namens IMG_4711 sagt niemandem etwas. Ein Bild namens fassade-agentur-meckenheim schon. Das ist schnell erledigt, weil Dateien ohnehin einmal benannt werden müssen, und hilft besonders in der Bildersuche.

Pflicht oder Kür?

Rechtlich hängt es davon ab, ob ein Angebot unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz fällt. Praktisch ist die Frage unwichtig: Der Aufwand liegt bei wenigen Sekunden pro Bild, und es hilft mehreren Gruppen gleichzeitig. Es gibt keinen guten Grund, es zu lassen.

Verwandte Begriffe

Diese Themen hängen mit dem Begriff zusammen und sind im Glossar ebenfalls einfach erklärt:

Wir kümmern uns darum

Jedes inhaltlich relevante Bild bekommt bei uns eine echte Beschreibung, dekorative Elemente lösen wir über das Stylesheet. Mehr dazu unter Webdesign für Betriebe aus der Region.

Nachgefragt

Kurz nachgefragt

Wie lang darf die Beschreibung sein?

Kurz. Etwa 125 Zeichen sind eine gute Obergrenze. Komplexe Diagramme brauchen eine ausführlichere Erklärung im Fließtext.

Muss der Suchbegriff darin vorkommen?

Nur wenn er die Beschreibung tatsächlich trifft. Erzwungen wirkt es unnatürlich und hilft niemandem.

Fragen?

Lieber einmal kurz erklären lassen?

Wir übersetzen Fachbegriffe in Klartext und sagen dir, was davon für dein Unternehmen überhaupt zählt.

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