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Online-Marketing, das man nachrechnen kann

Website, Suche, Anzeigen und Landingpages sind ein System. Einzeln funktioniert jedes Teil nur halb.

Werbung im Netz ist kein Glücksspiel. Man kann ziemlich genau ausrechnen, was eine Anfrage kostet, wenn man vorher sauber aufbaut.

Online-Marketing bedeutet bei uns nicht, möglichst viele Kanäle zu bespielen. Es bedeutet, den Weg von der Suchanfrage bis zur Anfrage im Postfach so kurz und so nachvollziehbar wie möglich zu machen. Für Unternehmen aus Meckenheim und der Region heißt das meistens: Google Ads, eine passende Landingpage und ein Tracking, das die richtigen Zahlen liefert.

Wie die Teile zusammenhängen

Die Website ist das Fundament. Sie erklärt, wer du bist und was du machst, und nimmt Anfragen entgegen. Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass Menschen sie ohne Werbebudget finden. Anzeigen kaufen Sichtbarkeit dort, wo organisch nichts geht oder wo es schnell gehen muss. Landingpages fangen diese Besucher fokussiert ab.

Fehlt ein Teil, leidet der Rest. Anzeigen auf eine langsame, unklare Seite zu schicken ist die teuerste Art, Geld zu verbrennen. Umgekehrt bringt die schönste Landingpage nichts, wenn niemand sie sieht.

Google Ads

Der wichtigste Kanal für Betriebe mit konkreten Leistungen, weil du Menschen genau in dem Moment erreichst, in dem sie ein Problem haben und danach suchen. Kein Streuverlust, keine Unterbrechung, sondern eine Antwort auf eine gestellte Frage.

Was wir dabei machen

  • Suchbegriffe auswählen, die tatsächlich Kaufabsicht zeigen, statt nach Volumen zu sortieren
  • Ausschließende Begriffe pflegen, damit du nicht für Jobsuchende und Bastler bezahlst
  • Anzeigentexte schreiben, die zur Suche und zur Zielseite passen
  • Regionale Ausrichtung sauber setzen, damit das Budget in deinem Einsatzgebiet bleibt
  • Erweiterungen nutzen, etwa Anrufbutton und Standort, weil sie bei lokalen Anfragen viel bringen
  • Regelmäßig aufräumen, weil in jedem Konto Dinge entstehen, die niemand braucht

Der zweite Punkt ist der, an dem in fremden Konten am meisten Geld liegen bleibt. Wer keine ausschließenden Begriffe pflegt, zahlt für Klicks von Menschen, die etwas völlig anderes wollten.

Landingpages

Eine Anzeige, die auf die Startseite führt, verschenkt die Hälfte der Wirkung. Besser ist eine Seite, die genau das Thema der Anzeige aufgreift und ein einziges Ziel hat.

Solche Seiten sind kurz, klar aufgebaut und beantworten die drei Fragen, die jeder im Kopf hat: Kannst du das, was kostet es ungefähr, wie schnell geht es. Dazu ein Formular mit wenigen Feldern und eine Telefonnummer, die auf dem Handy anrufbar ist. Wie wir solche Seiten bauen, steht unter Webdesign für Unternehmen aus Meckenheim.

Messen, ohne sich zu belügen

Ohne Messung ist Werbung Bauchgefühl mit Rechnung. Deshalb richten wir vorher ein, was gezählt werden soll: abgeschickte Formulare, Anrufe über die Website, Klicks auf die E-Mail-Adresse.

Dabei halten wir uns an die Regeln. Statistik- und Werbedienste laden erst, wenn jemand zugestimmt hat. Das führt dazu, dass Zahlen nie ganz vollständig sind, und das sagen wir auch statt so zu tun, als wäre alles lückenlos erfasst. Für Entscheidungen reicht es trotzdem, weil es auf die Größenordnung und die Entwicklung ankommt.

Wichtiger als jede Statistik ist ohnehin die einfachste Frage: Kommen mehr Anfragen an, und sind es die richtigen? Wenn zwanzig Anfragen im Monat eintreffen und keine davon passt, ist die Kampagne trotz guter Zahlen falsch eingestellt.

Wann wir von Anzeigen abraten

Es gibt Fälle, in denen Werbung die falsche Antwort ist. Wenn die Website Besucher nicht überzeugt, wenn das Angebot noch unklar ist oder wenn niemand da ist, um auf Anfragen schnell zu reagieren, dann verstärkt Werbung nur ein bestehendes Problem.

Dasselbe gilt bei sehr kleinen Budgets in hart umkämpften Bereichen. Dann kommen zu wenige Klicks zusammen, um überhaupt etwas zu lernen, und das Geld ist weg, bevor eine Aussage möglich ist. In solchen Fällen ist der Weg über bessere Sichtbarkeit in der Suche der günstigere, auch wenn er länger dauert.

Was wir in bestehenden Konten oft finden

Wenn wir ein laufendes Werbekonto übernehmen, wiederholen sich die Muster. Kampagnen, die für den ganzen Bundesbereich ausgespielt werden, obwohl der Betrieb im Umkreis von dreißig Kilometern arbeitet. Automatisch erweiterte Suchbegriffe, die Klicks von Menschen bringen, die etwas völlig anderes wollten. Anzeigen, die auf die Startseite führen statt auf das Thema der Anzeige.

Dazu kommt fast immer eine fehlende oder falsche Messung. Wenn ausgefüllte Formulare nicht gezählt werden, optimiert das System auf Klicks statt auf Anfragen, und Klicks kann man beliebig viele kaufen.

Das Aufräumen ist meist der Schritt mit der größten Wirkung. In vielen Konten lässt sich mit derselben Summe deutlich mehr erreichen, einfach weil weniger davon in die falsche Richtung fließt.

Der Kanal, der nichts kostet

Bevor Werbebudget fließt, lohnt der Blick auf das Google Unternehmensprofil. Es kostet nichts, steht bei lokalen Suchanfragen ganz oben und wird trotzdem oft stiefmütterlich behandelt: unvollständige Angaben, alte Fotos, unbeantwortete Bewertungen.

Ein gepflegtes Profil bringt bei vielen Betrieben mehr Anrufe als eine kleine Anzeigenkampagne. Wir bringen das in Ordnung, bevor wir über bezahlte Sichtbarkeit reden, weil es die günstigere Reihenfolge ist.

Budget und Kosten

Beim Werbebudget gilt: Es geht direkt an Google und ist von unseren Kosten getrennt. Du siehst also immer, was Klicks kosten und was Betreuung kostet.

Für die Einrichtung fällt ein einmaliger Aufwand an, danach eine monatliche Betreuung, die sich nach Umfang richtet. Ein Prozentsatz vom Werbebudget kommt für uns nicht infrage, weil das den Anreiz setzt, mehr auszugeben statt besser auszugeben.

So starten wir

  1. Ziel klären: Welche Anfragen willst du, aus welchem Gebiet, in welcher Menge.
  2. Prüfen: Trägt die Website das schon oder muss vorher etwas passieren?
  3. Aufsetzen: Konto, Kampagnen, Messung und Zielseiten einrichten.
  4. Anlaufen lassen: Vier bis sechs Wochen sammeln, dann ernsthaft optimieren.
  5. Entscheiden: Weiterlaufen, umbauen oder abschalten. Auch das ist ein Ergebnis.

Wenn dein Auftritt insgesamt frisch werden soll, passt oft der Blick auf den kompletten Markenauftritt aus Meckenheim, weil Werbung dann auf etwas trifft, das zusammenpasst.

Nachgefragt

Fragen zum Online-Marketing

Ab welchem Budget lohnen sich Google Ads?

Als grobe Orientierung: unter etwa 300 Euro Klickbudget im Monat wird es in den meisten Branchen schwierig, weil zu wenig Daten zusammenkommen. Bei teuren Suchbegriffen liegt die sinnvolle Untergrenze höher. Wir sagen dir vorher, ob dein Budget zum Wettbewerb passt.

Wie schnell kommen die ersten Anfragen?

Anzeigen laufen innerhalb weniger Tage. Die ersten Anfragen kommen oft in der ersten Woche, brauchbare Aussagen über Kosten pro Anfrage nach etwa vier bis sechs Wochen. Davor optimiert man auf Zufall.

Was kostet die Betreuung zusätzlich zum Werbebudget?

Einrichtung und laufende Betreuung rechnen wir getrennt vom Klickbudget ab, damit du siehst, was wohin fließt. Prozentmodelle vom Werbebudget setzen den falschen Anreiz, deshalb machen wir das nicht.

Bringen Anzeigen bei Facebook oder Instagram etwas?

Für manche Angebote ja, für klassische Dienstleistungen mit konkretem Bedarf meistens weniger. Wer gerade einen Rohrbruch hat, sucht bei Google und scrollt nicht durch soziale Netzwerke. Wir raten dann davon ab.

Kann ich die Kampagne später selbst übernehmen?

Ja. Konto und Daten gehören dir, wir richten alles in deinem eigenen Zugang ein. Wenn du übernehmen willst, bekommst du eine Einweisung und die Dokumentation dazu.

Anzeigen

Lohnen sich Anzeigen für dich?

Sag uns, welche Anfragen du brauchst und was du ausgeben willst. Wir sagen dir ehrlich, ob sich das rechnet.

Lieber direkt: 02225 7033794 info@frischkopf.de